Unsere Vorfahren haben sich einst zum Schutze von Haus und Hof und der wehrlosen Familien zusammengeschlossen. Hieraus entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte Schützengemeinschaften zur Pflege alten Brauchtums, der Freude und des Frohsinns.

Wir sind stolz darauf, dass uns auch in unserem Heimatort dieses Brauchtum erhalten geblieben ist. Eine solche große Tradition verpflichtet. Wir wollen deshalb das Schützentum in Gartrop-Bühl weiterhin bewahren und durch echte Schützenkameradschaft die Dorfgemeinschaft pflegen. Die starke Beteiligung der Jugend am Vereinsleben gibt Gewähr dafür, dass die Schützentradition in nächste Generationen weitergetragen wird.


 

(Auszug aus dem Grußwort des ehemaligen Präsidenten Helmut Horstmann  im Mai 1987)

 



Der traditionsreiche Gartroper Schützenverein, hervorgegangen aus der alten
Schützengilde, ursprünglich gegründet zum Schütze der Bevölkerung im Kriegsfalle gegen Übergriffe, Plünderungen, Schatzungen u.a. , ist in Gartrop mehr als nur ein üblicher Schützenverein.
 

In Gartrop ist der Bürgerschützenverein der Kulturträger des Ortsteiles. Neben der Wahrung alter Schützentradition und der Förderung des Schießsportes, widmet der Verein sich heute insbesondere der Pflege der Dorfgemeinschaft. Er veranstaltet Heimatabende und Dorffeste, er führt Alt- und Neubürger bei Gemeinschaftsveranstaltungen zusammen, fördert die Jugendarbeit und beteiligt sich stets in großer Zahl an öffentlichen Veranstaltungen der Gemeinde.
 

Der BSV Gartrop hat sich in den Jahrhunderten seines Bestehens um das öffentliche Leben in Gartrop, um die Förderung der Dorfgemeinschaft, um die Zusammengehörigkeit, um die Pflege alten heimatlichen Brauchtums, verdient gemacht.
 

Möge der traditionsreiche Verein auch in Zukunft in Frieden und Freiheit weiter bestehen, mögen sich immer wieder Männer Bereitfinden, die die Geschicke des Vereins in die Hand nehmen, die sich stets mit ganzer Kraft für die Ziele des Vereins zum Wohle der Mitglieder und der gesamten Gartroper Bevölkerung einsetzen.

 

 

(Auszug aus dem Grußwort der Gemeinde Hünxe im Mai 1987)